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flapor Bauphysik

flapor – Ein Dämmstoff, dem Sie vertrauen können

Von Laien behauptete Vorurteile gegen Styropor sind leicht zu widerlegen:

 

Vorurteil 1: Styropor ist energieintensiv in der Herstellung

Dämmen mit Luft! Ja, es stimmt, dass Erdöl der zentrale Ausgangsstoff für Styropor ist. Aber für seine Herstellung wird nur sehr wenig Rohstoff benötigt. Zum Beispiel beträgt der (nicht erneuerbare) Primärenergieinhalt von 1 m3 Styropor für die Fassadendämmung 435 kWh, jener von Kork für eine gleichwertige Fassadendämmung dagegen 720 kWh (Quelle: IBO) Warum das so ist? Styropor besteht zu 98 % aus Luft und zu 2 % aus Polystyrol, dem Zellgerüst.

Styropor ist also voll mit dem natürlichsten Stoff unserer Welt: mit Luft!

 

Vorurteil 2: Styropor ist diffusionsdicht

Fenster auf! Experten sind sich einig: Durch eine fachgerecht ausgeführte, riss- und fugenfreie Außenwand findet so gut wie kein Austausch zwischen der Raumluft und der Außenluft statt. Unter diesem Gesichtspunkt unterscheiden sich Wände aus Baustoffen wie Holz und Ziegel nicht von Wänden aus Beton und Stahl. Der erforderliche Luftwechsel in Räumen erfolgt durch Lüftung über Fenster oder spezielle Lüftungseinrichtungen. Wände atmen nicht!

Der Wasserdampfdiffusionswiderstand von Styropor entspricht dem von Holz!

 

Vorurteil 3: Styropor setzt umweltschädliche Gase frei

Atmen Sie durch! Bei der Herstellung von Styropor werden treibmittelhaltige Polystyrol-Perlen mit Wasserdampf erhitzt und bis zum 50-fachen ihres ursprünglichen Volumens aufgebläht. Als Treibmittel dient ein niedrigsiedender Kohlenwasserstoff (Pentan), der auch in der Natur vielfach vorkommt. Pentan zählt nicht zu den Treibhausgasen und schädigt daher auch die Ozonschicht in der Stratosphäre nicht. Niemals wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) oder HFCKW zur Herstellung von Styropor eingesetzt.

Bei Styropor muss sich also niemand Sorgen um seine Atemluft machen!

 

Vorurteil 4: Styropor ist baubiologisch bedenklich!

Rein instinktiv! Ganze Bienenvölker beweisen, dass Styropor unbedenklich ist. Styropor wird als Material für Bienenkörbe (sogenannte Beuten) eingesetzt. Die Bienen bevölkern den Korb gleichmäßig bis zu den Styroporwänden und fühlen sich überall wohl. Sie beginnen früher mit der Honigproduktion, was auf größere Vitalität und bessere Gesundheit schließen lässt. Der Instinkt der sensiblen Bienen würde es niemals zulassen, sich in einer ungesunden Umgebung aufzuhalten.

Bienen handeln instinktiv richtig. Sie wissen, was ihnen gut tut!

 

Vorurteil 5: Styropor ist Sondermüll!

Gut für den Boden! Styropor ist äußerst langlebig. Es fault, schimmelt und verrottet nicht. Sollte es trotzdem als Abfall oder Bauschutt auf einer Mülldeponie landen, so wirkt Styropor ausgesprochen positiv. Styropor sorgt für eine gute Durchlüftung und beschleunigt damit die Zersetzung des übrigen Mülls. Styropor ist grundwasserneutral und seit Jahrzehnten ein zugelassenes Material zur Auflockerung des Bodens.

Trotzdem, Styropor gehört nicht auf den Müll, denn die Möglichkeit einer mehrmaligen, 100%-igen stofflichen Wiederverwertung mit geringstem Energieaufwand ist ökologisch die beste Alternative!

 

Vorurteil 6: Styropor verursacht gefährliche Brandgase!

Auf CO kommt’s an! Zahlreiche Studien über die Gefährlichkeit von Brandgasen haben gezeigt, dass die Toxizität fast immer vom Kohlenmonoxyd (CO) ausgeht, und dass die CO-Konzentration in den Brandgasen von Styropor geringer ist als bei natürlichen Baustoffen wie Holz oder Kork. Größter Vorteil von Styropor im Brandfall ist die äußerst geringe Brandlast (98 % Luft). Die anderen Bestandteile der Brandgase von Styropor sind daher in den ermittelten Konzentrationen toxikologisch bedeutungslos.

Wichtig in diesem Zusammenhang: Styropor ist „schwer entflammbar” und kann daher nie die Ursache bei der Entstehung eines Brandes sein!

 

Vorurteil 7: Styropor ist ungesund!

Guten Appetit! Wenn Styropor nur im geringsten gesundheitlich bedenklich wäre, würden die Gesundheitsministerien und Lebensmittelämter Europas und der ganzen Welt dann zulassen, dass Lebensmittel direkt in Styropor verpackt und transportiert werden? Ob Eisspezialitäten, Torten, Fleisch oder Fische – alles in Styropor verpackt!

Styropor ist für Lebensmittel zugelassen – gibt es einen anderen Dämmstoff mit diesen Voraussetzungen?

Einfamilienhaus (Außenfläche ca. 300 m²)

Schlechte Dämmung:
U-Wert 1,3 [W/m².K]

Heizölverbrauch/Heizperiode:
3900 Liter

Gute Dämmung mit 15 cm flapor:
U-Wert 0,3 [W/m².K]

Heizölverbrauch/Heizperiode:
900 Liter

Energiebilanz für 30 Jahre

Nach 30 Jahren steht einem Energie-Einsatz für die Herstellung von 45 m³ flapor in Höhe von 2088 Liter Heizöl steht eine enorme Energieersparnis von 90000 Liter Heizöl (3000 L x 30 Jahre) gegenüber.

Oder anders ausgedrückt:

1 kg flapor spart in 30 Jahren 100 Liter Heizöl! 1 m³ flapor (PS20) spart in 30 Jahren 2000 Liter Heizöl!

Zudem ist zu berücksichtigen, dass der Primärenergieinhalt von 1170 Liter z. B. durch Recycling oder thermische Verwertung (Verbrennung) wieder genutzt werden kann.

 

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